Krafttiere
Diese Geschichte möchte helfen zu erklären, was Krafttiere sind und welchen Stellenwert es in der persönlichen spirituellen Entwicklung einnehmen kann.
Die Anfänge entspringen der früh-indianischen Geschichte. Tatsächlich gibt es genetische und kulturelle Hinweise, die von einem Zusammenhang der indischen und pazifischen Völker sprechen.
Viele Völker waren sich der Tatsache bewusst, dass die Tiere, die sie jagten und assen in ihnen weiterlebten. Sollte einer ihrer Angehörigen oder sie selbst Beute eines Tieres sein, würden sie eines Tages durch die Augen dieses Jägers
schauen und auf diese Weise als Geist in
ihnen weiterleben können. Hierzu gehört in einem erweiterten Sinn auch der Kannibalismus früher Stämme und Völker.
Im Verlaufe vieler Generationen entstand auf diesem Hintergrund die Geschichte der Krafttiere. Bis in die griechische und römische Geschichte hinein, wurden -wenn auch in vermenschlichter Gestalt- dieselben Tier-Götter mit anderen Namen verehrt. Besonders weit verbreitet war das Tragen von Tierfellen bis in die heutige Zeit. Es sollte den Träger direkt mit diesen göttlichen Kräften in Verbindung bringen und die Kräfte des erlegten Tieres für den Stamm oder das Volk nutzbar machen. Der Begriff „Haute Couture” bedeutet wörtlich: „Haut, die auf den Körper massgeschneidert wurde”.
Durch Tieropfer wurden stellvertretend diese Naturgottheiten geehrt und z.B. in Griechenland durch das „lesen in den