Höheres Selbst
Der Begriff „Höheres Selbst” ist ein interessantes Phänomen. Die Einen nennen es "Intuition", manche "Geistführer" andere „Innere Stimme”.
In der Psychologie und Psychiatrie sprechen wir von „einem Anteil der eigenen Persönlichkeit, der nicht vollständig in das bewusst wahrnehmende Selbst integriert ist”.
Manche Menschen versetzen sich zur Kontaktaufnahme mit diesen „versteckten” Anteilen in Trance.
Über eine „Silberschnur” gelangt dann die geistige Information in den Geist des Fragenden. Daher wohl auch der Begriff „channeln”, den man besser hier wegen der „Schnur" besser mit „kabeln” übersetzen könnte.
Vorgänger-Version „des höheren Selbst” war von Mitte der Siebziger Jahre bis ca. Ende der 90iger Jahre des vorherigen Jahrhunderts, die Transzendentale Meditation. Diese Art der Meditation versetze den Meditierenden in eine ausserkörperlichen Zustand, ähnlich stark
wie er bei halluzinogenen Drogen wie LSD. Dabei könnte man durchaus den Eindruck gewinnen, es gäbe so etwas wie
"Höheres Selbst”, weil dabei alle Gebiete
der Kreativität, Medialität sowie der Selbstwahrnehmung besonders berührt wurden. Es werden dabei bestimmte opiatartige Substanzen im Gehirn durch gezielte Entspannung hervorgerufen, die manchmal auch dem Hochgefühl des Verliebtseins entsprechen. Oder sogar darüber hinaus.
m Verlaufe der Zeit wurde eine erweiterte Version dieser Vorstellung unter dem Begriff „Befreiung des inneren Kindes” unter die esoterisch interessierten Menschen gebracht.