Was ist Channeln?
Channeln ist ein amerikanischer Begriff, der in den frühen 70iger Jahren des 20ten Jahrhunderts von esoterisch interessierten Menschen geprägt wurde. Dabei „spricht eine fremde Stimme IN einem Menschen” und „antwortet auf Fragen”. Hierbei handelt es sich gottlob sehr selten um eine neue Form einer "psychiatrische Wahrnehmungsstörung".
bei denen auch eine fremde Stimme zu
einem spricht. Dieses „Hören” hört sich in etwa so an, wie ein stilles Selbstgespräch und wird nicht mit Ohren wahrgenommen.
Anfänglich glaubten viele channelnde Menschen daran „Engelsbotschaften” zu erhalten, Kontakte zu „aufgestiegenen Meistern” oder „Erzengeln” zu unterhalten. Dies entsprang dem Wunsche, der durch die Religionen erzogenen Ehrfurcht Rechnung zu tragen. Dabei ist es unter den urchristlichen Gemeinden keineswegs selten „mit fremder Zunge” zu sprechen. Eine Art Trance ermöglicht dabei die Teilnahme an solchen Botschaften. Was hier allerdings den Unterschied macht, ist dass völlige Fehlen eines bewussten, urteilsfähigen Mediums. Der Wunsch "alleiniger" Übermittler von "aufgestiegenen Meisterm, "Erzengeln" etc. zu sein, entspringt der menschlichen Natur. Eine Frage der Selbstdarstellung und der hierdurch erzeugten sozialen Stellung, die in etwa denen der Priester und Bischöfe in vielen Kulturkreisen ähnelt.