Durch die Verlangsamung der Wechselrichtungsfrequenz des Chakras dreht es sich für den ungeübten Betrachter nun vermehrt „links” herum.
Nehmen wir z.B. eine eher alltägliche Erfahrung aus dem Badezimmer, wenn das Wasser aus dem Becken abläuft dreht es sich auf der nördlichen Erdhalbkugel „links” herum, auf der südlichen jedoch „rechts” herum. Obwohl „rechts geschlossen bedeutet” entschwindet trotzdem alles Wasser aus dem Becken. Alles eine Frage der persönlichen „Beweisführung”, tut jedoch nicht viel zur Vertiefung des Themas hinzu.
Diese Variantionen der persönlichen Wahl ermöglichen dabei zwischen den Mer-Ka-Ba der anderen Seelen auseinanderstrebende und zusammenziehende Kräfte gleich den Energien, die unser Universum zusammenhält und dennoch expandiert.
„Das Einzig wirklich Konstante ist die fortwährende Veränderung.” In manchen spirituellen Schulen, wird diese unwillkürlich stattfindende Veränderung des Chakrasystems mit „schlechtem Karma” gleichgesetzt und soll mit gezielten Übungen verringert werden. Dieser ängstliche Wunsch gleicht dem Versuch mit blossen Händen die Sonne am Horizont am Untergehen zu hindern.
In diesen Zusammenhang gibt es auch den durchaus menschlichen Versuch, den verschiedenen Chakren bestimmte Persönlichkeitsanteile zuzuschreiben. Es ist in einem bestimmten psychologischen Umfeld sicher tröstlich und möglicherweise auch förderlich sich seiner persönlichen Über- und Unterbetonungen mit Namen und Funktion beschreiben und einordnen zu lassen.
Der Geist wird auf diese modellartige Weise intensiv beschäftigt und deutlich abgelenkt, bis hin zu dem Moment des „Nirwana” - des Nicht-Seins während der menschlichen Verkörperung.
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